DESIGN DISCOVERIES

DESIGN DISCOVERIES

X56 Sommer 2025

Unsere Förderaktion für Newcomer:innen &
erstmals ausstellende Labels auf der INNATEX!

Die Mixtur aus frischem Design-Wind und heißer Leidenschaft für eine bessere Modewelt – aus einer Vielfalt an Bewerbungen haben wir spannende Newcomer:innen ausgewählt, die im Foyer des Messecenters Rhein-Main direkt nach dem Haupteingang ausstellen werden.

Hier stellen wir sie vor:

Lokal, langlebig, lebendig: moefe  

moefe macht Kleider, die sich an unterschiedliche Körper anschmiegen (UND an unterschiedliche Situationen anpassen) – minimalistisch, hochwertig und bequem. Die Kollektion besteht aus 100 % Bio-Baumwolle, versponnen zu einem dehnbaren Stoff, ganz ohne Elastan.  

Dieses Material ist nicht nur weich und formstabil, sondern auch weniger knitteranfällig, pflegeleicht, maschinenwaschbar. Eine spürbar hohe Qualität eben. Von der Baumwollproduktion in Usbekistan bis zur Stoffverarbeitung in Portugal – das Label kennt und dokumentiert seine Produktionskette. 

moefe achtet darauf, dass sich die Kleider easy up- und downdressen lassen. Nur ein Extra ist laut der Brand unverzichtbar, und das sind die Taschen, denn die seien einfach praktisch für ihre Kundinnen. 

Tradition <3 Streetwear: mor Khadi

Khadi ist ein handgesponnener und handgewebter Stoff, der traditionell in Indien hergestellt wird – und genau dieses hochwertige Textil will mor Khadi in die Welt transportieren.  

Sowohl Khadi Denim als auch Twill verwendet das junge Label und übersetzt den Stoff in streetige Styles: großzügige, Cargo-inspirierte Schnitte, aufgesetzte Taschen, Bucket Hat und Wende-Wickelrock. Hier und da setzt mor Khadi kunsthandwerkliche Elemente ein. Trotzdem bleibt der Look alltagstauglich ohne Ethno- oder Boho-Touch. 

Alle Stoffe stammen direkt aus Indien, wo Khadi nach wie vor von Hand gesponnen und gewebt wird – ohne Elektrizität, dafür mit viel handwerklichen Wissen. Produziert wird in enger Zusammenarbeit mit einer sozial engagierten Partnerinitiative vor Ort. 

Meer & Mode: Sloppy Tunas

Sloppy Tunas aus Barcelona verarbeitet gesammelten Plastikmüll aus dem Mittelmeer zu Bade- und Sportbekleidung für Herren sowie Kids. Dafür kooperiert das Label mit Küstengemeinden und Fischereien. Mit auffälligen Aktionen an Stränden und einer ziemlich großen Community will das Label außerdem aufmerksam auf die Verschmutzung der Meere machen.  

Die Produktion der Kollektionen findet lokal statt – von der Aufbereitung des Materials bis zur Fertigung. Statt zurückhaltender Nachhaltigkeitsästhetik setzt Sloppy Tunas auf farbenfrohe Designs. Schaut euch unbedingt auch die Shirts aus 100 Organic Cotton mit den Statements an.  

Die Menge an Plastik, die bisher in die Produkte von Sloppy Tunas ‚geflossen‘ sind, ist vergleichbar mit 100.000 Plastikflaschen. Respekt! 

 

Zamt Berlin: Architektonische Art

Zamt Berlin verbindet präzise Formen mit smarten Details. Die Inspiration: Kunst, Architektur, Workwear. Ein Beispiel ist das Utility Jacket aus Deadstock mit straight Cut und großen, aufgenähten Taschen, unisex und in Polen hergestellt.

Die Gründerin und der Gründer finden, dass nachhaltige Ansätze normal sein sollten und stattdessen Produkte, die auf schädliche Weise hergestellt werden, gelabelt werden müssten. Gute Idee!

Übrigens: Zamt nimmt deine Tasche zurück, um das Material zu recyceln. Für die Rückgabe kriegst du einen 20% Voucher.

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